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neue wege gehen

Neue Wege zum Erfolg

Manchmal ist es erforderlich ganz neue Wege zu gehen! KEHAG ist unterwegs.


Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen rund um die Energieversorgung

Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum?

Man kann ja nicht alles wissen. Und im Zusammenhang mit dem Thema Energieversorgung gibt es selbstverständlich immer mal wieder die ein oder andere Frage:

"Wie war das nochmal mit dem Arbeitspreis?"

"Was genau ist eigentlich die Bundesnetzagentur?"

"Warum gibt es ein Erneuerbare-Energien-Gesetz?"

Damit Sie als Kunde künftig besser durchblicken durch den "Begriffe-Dschungel", haben wir die wichtigsten Schlagwörter in einer Art "Lexikon der Energieversorgung" zusammengestellt und kurz erläutert, in alphabetischer Reihenfolge. Einfach auf die Buchstaben klicken und dann durch die Stichworte scrollen.


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Gasbeschaffenheit

Erdgas gehört der zweiten Gasfamilie an und ist unterteilt in Erdgas der Gruppe H und der Gruppe L. Im Versorgungsgebiet der KEHAG wird ausschließlich Erdgas H verteilt. Die Anforderungen an Brenngase der öffentlichen Gasversorgung sind im DVGW-Arbeitsblatt G 260 festgelegt. Wesentliche Parameter der Gasqualität sind der Brennwert HS, der Wobbe-Index W, n, die relative Dichte d sowie der Anteil an verschiedenen Gasbegleitstoffen (z.B. Schwefel, Kohlendioxyd). DVGW-G 260 benennt für diese Parameter Nenn- und Richtwerte, die eingehalten werden müssen. Eine Anpassung (Konditionierung) bei abweichender Gasqualität des vom Transportkunden gelieferten Gases ist zurzeit durch die KEHAG nicht möglich.

Gaskraftwerk

Wie bei Kohlekraftwerken wird hier mit Erdgas Wasser zu Dampf erhitzt. Der dabei entstehende Druck treibt dann die Turbinen an. Den relativ geringen Wirkungsgrad kann man durch Kraft-Wärme-Kopplung erhöhen, indem die Abwärme zum Heizen genutzt wird. Nachteil der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke ist der hohe Schadstoffausstoß.

Gigawatt

Ein Gigawatt (Giga = eine Milliarde) entspricht 1.000 Megawatt oder einer Million Kilowatt oder einer Milliarde Watt.

Gleichstrom

Gleichstrom fließt immer in die gleiche Richtung. Er wird von Batterien, Akkus oder Solarzellen erzeugt. Der Gleichstrom von Solaranlagen muss vor der Einspeisung ins öffentliche Netz über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden, da Gleichstrom nicht transformierbar ist. Umgekehrt müssen mit Gleichstrom betriebene Geräte, z.B. aus der Unterhaltungselektronik, über ein Netzgerät versorgt werden, das je nach Bedarf die Spannung transformiert und den Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt.

Großhandelsmarktpreis

Die Preise am Großhandelsmarkt bilden sich im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Als Referenz dienen hier die Marktpreise an der deutschen Strombörse EEX. Wesentliche Einflussfaktoren sind u. a. die Brennstoffpreise, verfügbare Kraftwerkskapazitäten, die Witterung und der Emissionshandel sowie die Erwartungen über die zukünftigen Entwicklungen. (Quelle: VDEW)

Grundpreis

Neben dem Verbrauchspreis (auch Arbeitspreis genannt) ist der Grundpreis die zweite Komponente einer Stromrechnung. Er ist unabhängig vom Verbrauch und beinhaltet u. a. die jährlichen Kosten für Zähl- und Messeinrichtungen, Erfassung der Zählerstände sowie Abrechnung und Inkasso.

Grundversorger

Das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet in der allgemeinen Versorgung beliefert.

Grüner Strom

Dies ist das wohl strengste deutsche Label für Öko-Strom. Es berücksichtigt auch die Geschäftsbeziehungen des Erzeugers: Der Öko-Bonus muss voll in neue Anlagen fließen. Wasserkraftanlagen mit Leistungen über 5 MW sind ausgeschlossen.