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Neue Wege zum Erfolg

Manchmal ist es erforderlich ganz neue Wege zu gehen! KEHAG ist unterwegs.


Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen rund um die Energieversorgung

Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum?

Man kann ja nicht alles wissen. Und im Zusammenhang mit dem Thema Energieversorgung gibt es selbstverständlich immer mal wieder die ein oder andere Frage:

"Wie war das nochmal mit dem Arbeitspreis?"

"Was genau ist eigentlich die Bundesnetzagentur?"

"Warum gibt es ein Erneuerbare-Energien-Gesetz?"

Damit Sie als Kunde künftig besser durchblicken durch den "Begriffe-Dschungel", haben wir die wichtigsten Schlagwörter in einer Art "Lexikon der Energieversorgung" zusammengestellt und kurz erläutert, in alphabetischer Reihenfolge. Einfach auf die Buchstaben klicken und dann durch die Stichworte scrollen.


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Balgengaszähler

Gaszähler zur Messung des Gasvolumenstroms durch Verdrängungsmessung. Durch Membranen voneinander getrennte Messkammern werden periodisch gefüllt und entleert. Ein Gelenkgetriebe überträgt die Membranbewegung auf eine Kurbelwelle. Diese treibt zwei Schieber an, die den Gasstrom steuern. Der Gasstrom wird wechselseitig durch einen Balg (Kippwaage) geleitet. Die Drehbewegung des Getriebes wird über eine magnetische Kupplung auf ein Zählwerk übertragen.

Base (Grundlast)

Es handelt sich um die kontinuierlich benötigte Leistung im Stromversorgungssystem, in Deutschland ca. 45 GW. Verbrauchsgeräte in der Grundlast sind z.B. permanent betriebene Industriemaschinen, Kühlaggregate, Heimelektronik (Stand-by-Betrieb), Heizungspumpen sowie öffentliche Beleuchtungseinrichtungen. Die Stromnachfrage in der Grundlast beträgt etwa 70 % des Spitzenbedarfs. (Quelle: VDEW)

Baukostenzuschuss (BKZ)

Mit dem Baukostenzuschuss beteiligt sich der Kunde an den gemeinschaftlich genutzten Teilen und Anlagen der örtlichen Stromversorgung bzw. des vorgelagerten Stromnetzes: Hauptkabel, Kabelverteilerschränke, Transformatorenstationen u.a.

Bilanzmenge

Positive oder negative Abweichung zwischen tatsächlicher Ausspeisung und vorab nominierter Leistung je Stunde.

Bilanzmengenkonto

Erfassung der stündlichen positiven und negativen Differenzmengen in einem Monat.

Blindleistung

Blindleistung entsteht in einem Wechsel- bzw. Drehstromnetz, in welchem nicht ausschließlich ohmsche Verbraucher angeschlossen sind. Die Blindleistung wird dabei zum Aufbau magnetischer oder elektrischer Felder aufgenommen, steht dem Nutzer jedoch nicht als Wirkleisung zur Verfügung. Die Beziehung zwischen Wirk- und Blindleistung wird durch den Leistungsfaktor verdeutlicht.

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Blockheizkraftwerke dienen der Erzeugung von Elektrizität und Wärme. Diese wird im Normalfall für die Versorgung nahe gelegener Wohnungen und Betriebe verwendet. Bei dieser Energiegewinnung werden ölgetriebene Verbrennungsmotoren oder auch Gasturbinen eingesetzt.

Braunkohlekraftwerk

Bei diesen Kraftwerken wird Wasser mit Hilfe von Kohle zu Dampf erhitzt. Der dabei entstehende Druck treibt dann die Turbinen an. Der Wirkungsgrad, d.h. die Umsetzung der in der Kohle enthaltenen Energie in Strom, ist relativ niedrig. Der Rest gelangt als Abwärme in die Luft. Diese Wärme kann man durch Kraft-Wärme-Kopplung beispielsweise zum Heizen nutzen und dadurch einen wesentlich höheren Gesamt-Wirkungsgrad erreichen. Ein Nachteil der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke ist der hohe Ausstoß an CO2 und anderen Schadstoffen. Diese werden in einer aufwändigen Rauchgasreinigungsanlage erheblich reduziert.

Brennwert

Diejenige Wärmemenge, ausgedrückt in kWh/m³ (Vn), die bei konstantem Druck während der vollständigen Verbrennung eines Normkubikmeters trockenen Gases mit Luft frei wird, wenn die Verbrennungsprodukte auf die ursprüngliche Temperatur des Gases und der Luft von +25 °C heruntergekühlt und auf den ursprünglichen Druck des Gases und der Luft von 1,01325 bar zurückgeführt werden und das bei der Verbrennung von freiem und/oder gebundenem Wasserstoff freigesetzte Wasser in flüssigem Zustand vorliegt.

Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Post, Telekommunikation und Eisenbahnen (BNetzA) wurde am 13. Juli 2005 eingesetzt. Ihre zentrale Aufgabe im Energiebereich ist es, den diskriminierungsfreien Zugang zu den Netzen und die Höhe der Netzentgelte bei Unternehmen mit mehr als 100.000 Kunden zu überwachen. Für die anderen Unternehmen sind in der Regel die Landesregulierungsbehörden zuständig. Diese können aber ihre Aufgabe an die BNetzA übertragen. (Quelle: VDEW)